Fotografieren: Die Kunst des Fotografierens

September 27, 2013 | Author: | Posted in Hobby

Digitalkameras haben sich rasend schnell verbreitet. Immer kleiner und immer billiger sind diese Geräte geworden und damit finden immer mehr Menschen Zugang zu dieser Technik. Selbst wenn man keine Kamera selbst kauft, kann man trotzdem Digitalfotos schießen, denn fast jedes neuere Handy hat eine Kamera eingebaut. Im Vergleich zu früher, als nur wenige Leute eine Fotokamera besessen haben, besitzt nun fast jeder die Möglichkeit, Fotos zu schießen.

Und zu veröffentlichen. Seit dem Aufstieg der sozialen Netze wird man regelrecht zugepflastert mit Bildern der Bekanntschaft. Manche Bilder mögen ja noch interessant sein, z.B. Urlaubsfotos aus fernen Ländern, auf denen man zumindest einen kleinen Einblick in Land und Kultur bekommt. Doch wir bekommen ja viel mehr “geboten”, von Trinkfotos, Katzenfotos, Schmuddelfotos und Co, es gibt fast nichts, was nicht von irgendjemanden aus der eigenen Kontaktliste fotografiert und ins Internet gestellt wird. ;-)

Früher war die Fotografie mehr oder weniger den “Profis” vorbehalten und sicherlich war deshalb früher auch die durchschnittliche Qualität der Fotos höher als heute. Aber auch heute kann man noch mit der richtigen Ausrüstung und dem richtigen Wissen beeindruckende Resultate erzielen. Natürlich muss man sich dafür ein bisschen mit der Fotografie allgemein beschäftigen, es gehört eben mehr zu einem guten Foto, als einfach auf den Auslöser zu drücken.

Da ist zunächst einmal die Technik: bei modernen Kameras kann man eine Fülle von Einstellungen vornehmen. Belichtungszeit, Weißabgleich, Scharfstellung und Co. Hierbei kommt es auch immer darauf an, was und wo man fotografieren möchte. Fotografien unter Sonnenlicht im Freien erfordern andere Einstellungen als Fotografien im Inneren mit künstlichen Licht. Fotografien bei Sportveranstaltungen mit schnellen Bewegungen unterscheiden sich wiederum z.B. von Porträtfotos. In der Nacht kann man eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden einstellen, um möglichst viel Licht einzufangen.

Hat man die richtigen Einstellungen erst einmal gefunden, hat man aber noch lange nicht gewonnen. Garnicht so einfach ist die Wahl des richtigen Motives. Man sollte bei einem Foto möglichst versuchen, ein dominierendes Motiv abzulichten. Ein Landschaftsfoto kann schön sein, besser ist aber ein Landschaftsfoto, bei dem z.B. im Vordergrund ein Reh oder ein Fuchs zu sehen ist.

Schließlich benötigt man noch weiteres Grundwissen, wie z.B. dass man niemals gegen die Sonne fotografieren sollte. Beachtet man all dies und wartet auf den richtigen Moment, steht dem perfekten Foto nichts mehr im Weg. Jetzt heißt es abdrücken. Und dank Digitalfotografie kann man ruhig zur Sicherheit ein Motiv ein paar Mal öfter ablichten um sicherzugehen, dass auch eine brauchbare Aufnahme dabei ist. Am Computer wählt man dann die besten Fotos aus und sendet nur die besten zum Entwickeln bei einem Fotodienst ein.

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