Berufsfotografie – wie lange bleibt sie noch erhalten?

June 25, 2013 | Author: | Posted in Wirtschaft & Unternehmen

Für den Berufsfotografen dieser Tage ist es nicht einfach. Da fragt man sich, woran das wohl liege. Die Antwort liegt am Fortschritt unseres Zeitalters. Durch die digitale Technik ist heutzutage fast jeder in der Lage relativ akzeptable Fotos zu liefen. Natürlich gibt es da einen sehr hohen, qualitativen unterschied zwischen professionellen Fotos und Amateurfotos. Dieser Unterschied ist aber für den normalen Betrachter kaum sichtbar.

Jeder Deutsche Bürger, der mit zwei Beinen im Leben steht, kann sich mittlerweile eine digitale Spiegelreflexkamera leisten, die auf einem sehr hohen, qualitativen Stand ist. Selbst im Automatikmodus kommen da akzeptable Bilder heraus. Da stellt sich für den Amateur die Frage, wieso er wohl einen Profifotografen für solche Zwecke beauftragen soll, wenn er es auch selbst machen kann.

Dem Berufsfotografen fehlen dann die Aufträge. Zudem ist es so, dass der Beruf Fotograf in Deutschland nicht mehr geschützt ist, d.h. Dieser ist in der Handwerksrolle B eingetragen und dies bedeutet im Groben, dass sich mittlerweile jeder, Fotograf nennen darf, und sich selbständig machen darf – ganz gleich ob er einen anerkannten Berufsabschluss in diesem Fach hat oder nicht. Daraus folgt, dass solche Personen Preise ansetzen, die nie und nimmer realistisch, vertretbar oder vom langfristigen Erfolg gekrönt sind.

Berufsfotografen haben einen Stundenlohn von 80 – 150 €. Ein Amateur ist sogar in der Lage ab 10€ pro Foto zu arbeiten. Das Deutsche Handwerk ist weltweit für seine Qualität bekannt – es wäre doch schön, wenn es für alle Gewerke auch zutreffen würde.

Author:

This author has published 2 articles so far. More info about the author is coming soon.

Leave a Reply


4 + 8 =